Neue Sponsorenvorstellung aus der Reihe: 30 Minuten mit …
In losen Abständen möchten wir Euch unsere großartigen Unterstützer näherbringen. In der heutigen Folge stellen wir Euch unseren Premium-Sponsor – das Einrichtungshaus Interliving Rehmann - vor.
Carsten Zimmermann im Gespräch mit Marc Rehmann von Interliving Rehmann.
Frage 1: Herr Rehmann, seit wann sind Sie mit Ihrem Unternehmen Premium-Sponsor beim ETB Schwarz-Weiß?
Marc Rehmann: Wir haben beim ETB im Jahr 2020 als Sponsor angefangen und sind im März 2021 Premium-Sponsor geworden. Wir haben uns bewusst dafür entschieden und sind auch im Jugendbereich tätig. Das finde ich ganz wichtig, weil es gerade im Jugendbereich ja so ist, dass da auch nicht immer unbedingt unterstützt wird von den Sponsoren. Die möchten ja eigentlich oft die erfolgreichen Mannschaften bzw. die, die etwas nach außen darstellen und oft in der Presse abgelichtet werden, sponsern. Ich finde die Unterstützung der Jugendarbeit sehr wichtig. Auch für kleinere Vereine, die wir sponsern, dass auch da Unterstützung ist, gerade im Jugendbereich.
Frage 2: Und warum sind Sie gerade auch beim ETB Sponsor geworden?
Marc Rehmann: Zum einen ist es so, dass Essen für uns unheimlich wichtig ist, weil Essen als Einzelstadt unser stärkstes Einzugsgebiet ist. Wir grenzen ja sehr stark an den Essener Süden und der ETB sitzt nun mal im Essener Süden. Fußball ist eine Sportart, die dann eben die Massen begeistert und da haben wir uns entschieden, den ETB zu sponsern. Wir sind über den Herrn Oberholz letztlich auf den ETB gekommen und haben uns dann dazu entschieden, weil ETB eben Essen ist, und Essen ist für uns sehr, sehr wichtig. Und der ETB hat natürlich auch eine tolle Mitgliederschaft, mit sehr vielen Mitgliedern. In unseren Augen ist sicherlich der Essener Süden auch etwas interessanter. Höhere Kaufkraft, auch das muss man sicherlich berücksichtigen. Da versprechen wir uns schon viel von und man muss auch ganz ehrlich sagen, das klappt in den letzten Jahren echt gut. Wir bekommen viele Kunden über den ETB.
Frage 3: Wie sind denn Ihre bisherigen Erfahrungen als Sponsor beim ETB?
Marc Rehmann: Wie bereits erwähnt, haben wir viele neue Kunden über den ETB gewonnen und haben dann gerne auch das letzte Sponsorentreffen Mitte November ausgerichtet. Für uns war es in erster Linie wichtig, als Unternehmen nicht unbedingt nur auf den Banden zu stehen oder auf irgendwelchen Trikots aufzutauchen – aber natürlich gehört das dazu. Für uns ist das Netzwerk, das innerhalb eines Vereins entsteht, und das sind die Verbindungen zwischen den Menschen, extrem wichtig. Davon profitieren wir in erster Linie. Schwieriger messbar sind sicherlich dann die Punkte, hat derjenige, der sich das Fußballspiel angesehen hat, jetzt mein Logo gesehen, und fährt derjenige deshalb zu uns. Im Unterbewusstsein vielleicht schon, denn er sieht ja Interliving Rehmann. Beim nächsten Mal, wenn er Möbel braucht, denkt er, aha da ist doch einer, der sponsert bei meinem Verein und da fahre ich mal hin. Für uns ist das Netzwerk dahinter sehr, sehr wichtig und da haben wir schon viel von profitiert. Wir haben da einige Kunden bekommen. Und jetzt hatten wir die Sponsorenveranstaltung vor kurzem – halte ich auch für wichtig -, weil man letztlich davon auch profitiert. Als Beispiel Becker & Brencher, da sind wir schon tief mit eingestiegen, wir sind hier in mehreren Bereichen über Becker & Brencher versichert – privat als auch geschäftlich. Und da kann ich nur sagen, das sind Mehrwerte, die durch dieses Netzwerk für uns entstanden sind und deswegen machen wir das auch guten Gewissens gerne weiter.
Was ich noch positiv hervorheben möchte: Wir sind auch bei einem anderen Verein Premium-Sponsor und da habe ich dieses Netzwerken so nicht erlebt. Zumindest erfahren wir das nicht so. Das ist beim ETB schon so ein bisschen einzigartig.
Frage 4: Gibt es denn noch etwas, was Sie sich als Sponsor von dem Verein wünschen?
Marc Rehmann: Unabhängig von den sportlichen Erfolgen und einem eventuellen Aufstieg, wäre es vielleicht noch ganz schön, wenn man als Unternehmen noch mehr die Möglichkeit hätte, vielleicht auch während der Veranstaltungen, über diese Veranstaltungen mit irgendeiner Aktion mit den begeisterten Fußballfans irgendwie in Verbindung treten zu können. Das heißt, denen aktiv etwas anzubieten in Form von z.B. Flyern, die man verteilen könnte und dann gesagt wird, der Sponsor hat jetzt mal die Möglichkeit – jenseits des Stadionmagazins -, sich zu präsentieren, ohne zu überfluten oder zu überreizen. Dass man da als Sponsor vielleicht noch besser mit den eigentlichen Mitgliedern in Kontakt kommt. Vorstellbar wäre auch eine Art Lounge im Stadion. Oder etwa eine temporäre Plexiglasbox mit dem „Look des Monats“ by Interliving Rehmann mit einer superstylischen Garnitur oder sonstigen Möbeln mit Deko.
Frage 5: Können Sie bitte nochmal Ihr Unternehmen und sich selbst als Person vorstellen?
Marc Rehmann: Mein Name ist Marc Rehmann, ich bin geschäftsführender Gesellschafter von Interliving Rehmann und bin 41 Jahre alt. Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder - zwei Töchter im Alter von 7 und 11 - und komme aus Essen-Heidhausen. Da lebe ich und bin aufgewachsen in Werden. Deswegen ist der Essener Süden auch immer mein Bezugspunkt gewesen. Auch wenn ich mal während des Studiums in Köln gewohnt oder auch mal ein Jahr lang im Ausland gelebt habe, so hat es mich immer wieder zurück nach Essen getrieben. Freizeitmäßig neben dem Beruf bleibt leider nicht ganz so viel Zeit. Ich bin aktuell an der Platzreife dran, mit meiner Frau zusammen im Golfclub Velbert-Kuhlendahl. Ansonsten bin ich leidenschaftlicher Skifahrer, was natürlich saisonal betrachtet, nur eingeschränkt ausgeübt werden kann.
Ich leite das Unternehmen in 5. Generation. Uns gibt es seit 1887. Angefangen haben wir mit einer kleinen Schreinerei, haben Särge gebaut und Bestattungen waren auch mal dabei. Irgendwann in den 50er Jahren wurde dann aus der Schreinerei der klassische Möbelhandel. Ganz, ganz klein angefangen und haben uns dann immer weiter vergrößert. Waren dann bis 1995 in der Stadt in Velbert auf ca. 3.500 qm. Das wurde dann zu klein, denn wenn Sie sich heute nicht spezialisieren und Möbel zeigen wollen – also das volle Sortiment inklusive Küchen, Schlafen, Speisen und Wohnzimmer – dann kommen Sie mit 3.500 qm nicht aus. Weil ringsherum eben große Möbelhäuser sind, hat mein Vater 1995 den Schritt gewagt, hier an die Peripherie Velbert-West neben der Autobahn und hat dann damals ein Gebäude von Jungheinrich gekauft, hat das umgestaltet etc. zu einem Möbelhaus. Dann haben wir 1999 noch mal erweitert und angebaut und 2005 auch nochmal erweitert. Wir sind jetzt hier mit einer Fläche von 19.800 qm reine Ausstellungsfläche/Unternehmensfläche ein bisschen größer. Das ist eine Größe, wo wir sagen, wir sind damit zufrieden und das reicht auch. Wir haben etwas über 100 Mitarbeiter hier und haben extern noch ein Lager, das ca. 10 Minuten entfernt und angemietet ist. Wir suchen schon seit längerem nach einem Lagerstandort, weil wir selbst auch bauen möchten. Zum Zinsniveau von vor 3 Jahren war das noch ein bisschen besser, da hätte sich das noch viel besser gerechnet. Wir sehen uns als Familienunternehmen und haben immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter. Wir haben wenig Fluktuation, die Mitarbeiter sind sehr lange bei uns. Das bestärkt uns auch darin, dass sie sich bei uns wohlfühlen, und wir hören es auch von den Kunden, die hierherkommen, dass sie oftmals sagen: Bei Euch ist es anders, wir sind extrem gut beraten worden, was in anderen Einrichtungshäusern vielleicht nicht der Fall war. Darauf legen wir viel Wert, weil wir sicherlich viel von der Weiterempfehlung profitieren. Wir müssen nicht nur im Verkauf einen guten Job machen, sondern am Ende der letzte Mann – das ist der Monteur – der muss mindestens genauso gut sein – fast noch wichtiger – weil der letzte Eindruck bleibt und der entscheidet, ob der Kunde sagt, ja, da kannst du hingehen und das empfehle ich weiter. Deswegen ist das so extrem wichtig und auf lange Sicht ist es auch so, dass das letztlich ja auch Webekosten spart, weil es keine bessere Werbung gibt als den zufriedenen Kunden. Und gleichzeitig ist es auch noch das preiswerteste Werbeinstrument, weil ich dafür an sich ja nur in eine gute Leistung investieren muss, aber kein richtiges Geld in die Hand nehme, um eine Anzeige zu schalten. Davon profitieren wir massiv und es ist gleichzeitig auch das beste Werbeinstrument und deswegen ist es für uns ganz wichtig, um am Markt auch eben bestehen zu können.
Frage 6: Unsere erste Mannschaft ist als Tabellenvierter in die Winterpause gegangen. Was sagen Sie zu dem bisherigen sportlichen Verlauf der Saison und wo sehen Sie unser Team am Saisonende?
Marc Rehmann: Da erwischen Sie mich jetzt etwas auf dem falschen Fuß. Wir sponsern schon in mehreren Fußballvereinen, aber ich persönlich bin – ehrlich gesagt – nicht so der Fußballfan. Ich habe früher mal Tennis gespielt und habe im Fußball einfach nicht so den Durchblick. Ich hätte es bei der Sponsorenveranstaltung auch so gesagt als Lacher, wenn ich hätte dabei sein können. Ich glaube, ich kann auch ein Abseits nicht einmal 100%ig korrekt erklären. Da bin ich einfach nicht so gut informiert. Aber für mich ist es eben wichtig, Fußball als Breitensport, die Leute, die das machen und die Jugend zu fördern. Man setzt sich ein in einem Verein, das ist ein Geben und Nehmen, und natürlich profitieren wir davon. Aber selbst habe ich da nicht die riesenfußballerischen Ambitionen. Ich lasse mich vom Saisonverlauf gerne überraschen und wünsche dem ETB, dass er bis zum Ende der Saison richtig gut performt.
Frage 7: Möchten Sie abschließend noch etwas sagen ?
Marc Rehmann: Ich finde es toll zu hören, dass die Umbauarbeiten am und im Uhlenkrug-Stadion so weit fortgeschritten sind, denn durch die Situation vor dem Umbau hat ja auch das Vereinsleben logischerweise etwas gelitten. Und gerade ein Vereinsleben ist im Verein extrem wichtig. Und ich bin da sehr froh – sowohl persönlich als auch als Sponsor -, dass das Vereinsleben wieder hergestellt ist. Und ich freue mich auch schon, wenn das Stadion komplett fertig ist. Wir können dann Spiele in einer anderen Qualität genießen, weil wir eine andere Aufenthaltsqualität haben, als es vorher der Fall war. Und letztlich natürlich auch, dass Raum geschaffen wurde für den Schulsport, zumal es in den Schulen mitunter vor Ort recht schlechte Bedingungen gibt.
Wir sind jetzt im Dezember und haben gegen Ende des Jahres immer einen großen Inventurverkauf und da werden besonders viele Musterstücke wie Sofas, Betten etc. zu relativ stark reduzierten Preisen und mit sofortiger Liefermöglichkeit verkauft. Und den besten Preis gibt es bei uns!
Vielen Dank für das Gespräch und Ihre Zeit, Herr Rehmann!
Bildunterschrift: Carsten Zimmermann (links), Marc Rehmann.
Präsentiert von https://www.moebel-rehmann.de