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Sponsoren
Freitag, 24.01.2025 13:10 Uhr | Axel Schulten

Neue Sponsorenvorstellung aus der Reihe: 30 Minuten mit …

In losen Abständen möchten wir Euch unsere großartigen Unterstützer näherbringen. In der heutigen Folge stellen wir Euch unseren Premium-Partner - Physiotherapie und Ergotherapie Phillip Dörmann - vor.

Carsten Zimmermann (Leiter Marketing) im Gespräch mit Phillip Dörmann.

Frage 1: Phillip, seit wann bist Du mit Deinem Unternehmen zunächst Gesundheitspartner und jetzt ja auch Premium-Sponsor beim ETB Schwarz-Weiß?

Phillip Dörmann: Seit Anfang 2024 bin ich Partner des ETB. Zuerst habe ich das über die Physiotherapie gemacht und zum Ende des Jahres 2024 ist halt das Sponsoring quasi erweitert worden. Im November 2024 sind wir präsentiert worden als Premium-Sponsor.

Frage 2: Und warum bist Du gerade beim ETB Gesundheitspartner und Sponsor geworden?

Phillip Dörmann: Im Allgemeinen ist es natürlich, eine Vereinsarbeit zu unterstützen. Ich bin selbst in Essen im Stadtwald groß geworden und dadurch kenne ich den ETB noch von früher. Damals war ich selbst auch da. Es geht darum, den Bezug zum Sport zu haben, gerade auch im Essener Bereich. Und dann haben wir uns gedacht, dass wir quasi Unterstützung anbieten können bzw. dass das, was wir in den Verein mit hereinbringen können, dem Verein weiterhelfen kann.

Wir sind auch (Gesundheits-) Partner bei Rot-Weiss Essen, ESC Rellinghausen und TuSEM Essen. Das sind die hauptsächlichen Vereine, die wir neben dem ETB machen. Wir waren auch mal Trikotsponsor vor ein paar Jahren. Wir waren immer schon irgendwie präsent beim ETB und in den letzten Jahren dann auch in dieser nach außen hin klar ersichtlichen Form.

Frage 3: Wie sind denn Deine bisherigen Erfahrungen als Sponsor beim ETB?

Phillip Dörmann: Vor allem die Sponsorentreffen sind immer sehr wichtig und sehr gut. Man sieht da ja, wie groß das Netzwerk auf einmal ist und von Mal zu Mal größer wird. Die Gespräche werden intensiver und die Berührungspunkte werden enger. Es geht nicht mehr so weit auseinander, sondern man kennt sich mittlerweile. Und freut sich immer wieder, neue Leute kennenzulernen. Und dementsprechend geht die Kooperation dann ja auch besser. Besser und intensiver, das ist auf jeden Fall ein Gewinn für alle.

Mein erstes Sponsorentreffen war bei der Helmut Reiter GmbH im letzten Jahr. Bei der Crealize GmbH konnte ich leider nicht sein, und zuletzt bei Interliving Rehmann war ich auch dabei. Mein Eindruck bisher ist absolut positiv.

Frage 4: Gibt es denn noch etwas, was Du Dir als Sponsor von dem Verein wünscht?

Phillip Dörmann: Im Großen und Ganzen – das braucht aber Zeit, weil der Verein gerade sowieso eine Entwicklung nimmt – wünsche ich mir, dass der Verein – was er aber auch schon macht – das Netzwerk noch weiter ausbreitet. Aus sportlicher Sicht wäre es natürlich nett, wenn ein Aufstieg erfolgen würde. Aber auch das braucht natürlich dementsprechend Zeit. Die Basis wird gerade grundlegend geschaffen, was auch gut und richtig ist. Und das geht auch nicht von heute auf morgen. Und von der Basis wird der sportliche Erfolg natürlich auch abhängig gemacht.

Was ich mir noch wünschen würde, wäre tatsächlich, wenn man solche Stadtderbys hat wie etwa gegen Rot-Weiss Essen, dass man näher in Verbindung kommt und mehr zusammengebracht wird mit dem jeweiligen Stadtrivalen. Also mit der Mannschaft vom ETB natürlich und dass man z.B. zu RWE gehen und sagen kann, hey können wir uns mal mit den Jungs unterhalten. Dass diese Nahbarkeit da ist und man sagen kann, das war jetzt nett und dass man da nochmal etwas Besonderes von hat. Dass man etwas mitnehmen und sagen kann, ja, ich habe mich z.B. mit dem Trainer eine Minute unterhalten. Dass man also nicht einen riesigen Kontakt hat, aber dass man da auch die Chance und Möglichkeit hat, vielleicht ein oder zwei Sätze miteinander auszutauschen.

Frage 5: Kannst Du bitte mal Dein Unternehmen und Dich als Person vorstellen?

Phillip Dörmann: Ja klar, ich bin 38 Jahre alt, habe vier Kinder und natürlich eine Frau an meiner Seite. Ich bin selbstständig seit dem 01.04.2017. Wir haben klein angefangen. Früher waren es 120 qm, die wir in Rüttenscheid hatten. Dann haben wir uns da immer wieder erweitert, so dass wir da jetzt 3 Etagen haben und wir haben die Ergotherapie im Jahr 2023 mit dazu genommen und sind mit vollem Eifer jetzt dabei, die neue große Praxis am Grugaplatz 2 in Rüttenscheid aufzumachen. Das Unternehmen besteht im Endeffekt darin, dass wir insgesamt 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Anmeldekräfte. Die neue große Praxis eröffnet am 01.02.2025. Die Eröffnung geht von 11 bis 18 Uhr und dazu ist natürlich jeder eingeladen. Da haben wir auch dementsprechende Angebote.

Geboren bin ich in Essen. Neben meiner Arbeit würde ich vieles gerne machen. Früher habe ich auch selbst Fußball gespielt. Das war früher vor den Kindern. Wenn die Arbeit jetzt zu Ende ist – was sie eigentlich prinzipiell nie ist -, dann ist es die Familie, in die ich meine restliche Zeit investiere.

Frage 6: Unsere Oberligamannschaft geht als Tabellenvierter in die Winterpause. Was sagst Du zum bisherigen Verlauf der Saison und wo siehst Du unser Team am Ende der Spielzeit?

Phillip Dörmann: Der sportliche Verlauf ist gut. Ich finde ihn tatsächlich sogar besser als die Rückrunde im letzten Jahr. Die Hinrunde ist eigentlich ganz gut gelaufen, aber auch leider hier und da ein bisschen durchwachsen. Natürlich hat der Trainerwechsel auch ein bisschen etwas damit zu tun. Die Beständigkeit wird ein bisschen besser bzw. ist ein bisschen besser geworden, auch von den Ergebnissen her. Es kommt natürlich leider immer wieder so ein kleiner Schlendrian herein, warum auch immer. Aber da wird ja versucht, das auszumerzen. Ich glaube aber nicht, dass im Allgemeinen am Ende der Saison ein Aufstieg schon realisierbar ist. Weil ich glaube, dass es früh genug ist, wenn es in der nächsten Saison kommt, weil dann auch die Infrastruktur einfach steht und dann der Schritt gemacht werden kann, so dass man sich dann auch regionalligamäßig aufstellen kann. Wenn man sich als Beispiel Schonnebeck anschaut, wie die bis jetzt auch die ganze Basis geschaffen haben, was super ist. Das haben die wirklich gut gemacht. Und haben stärker darauf hingearbeitet, aber die haben ja auch ein bisschen mehr investiert in den Kader. Das ist einfach so, und da muss man auch realistisch sein. Und es ist halt so, dass der ETB im Verhältnis nicht so viel finanziell reingesteckt hat, was aber auch richtig ist, weil die Basis noch nicht da war. Der ETB ist einfach noch nicht so weit wie Schonnebeck. Mit Sicherheit kommt es aber darauf an, welchen Hauptgeldgeber man hat. Wo kommt das Geld her, und darauf kommt es natürlich auch an. Jetzt gerade ist es natürlich mit dem Obi so, dass sehr viele Sponsoren noch dazugekommen sind aus Krayer Zeiten. Und das muss sich jetzt Stück für Stück dementsprechend aufbauen. Und ich denke natürlich, wenn auch die Sponsoren sehen, es ist ein bisschen Konstanz da oder auch, dass der Weg der richtige ist, dass dann auch die Sponsoren zufriedener sind, und das würde man an den Mitteln, die man dann zur Verfügung hat merken. Es wäre auch für die Sponsoren kein gutes Zeichen aufzusteigen und dann direkt wieder abzusteigen. Ein möglicher Aufstieg in der letzten Saison wäre auch katastrophal gewesen, denn dann wäre man jetzt schon wieder ganz abgeschlagen.

Seitdem sich der ETB seit ca. drei Jahren in der Oberliga so ein bisschen im oberen Drittel hält, macht er sich gut. Das letzte Jahr war auch noch gut vom Ergebnis her, da waren wir am Ende dann Vierter in der Tabelle. Und jetzt glaube ich, dass es machbar ist – wenn eine Konstanz wirklich reingebracht wird – dass der ETB am Saisonende zwischen dem 3. und 5. Platz steht. Auf Platz eins sehe ich Schonnebeck, die man eigentlich nicht mehr kriegen kann. Wessels und Tönnies haben halt eine Qualität, die ist einfach da. Und dann darf man auch nicht vergessen, dass sie hinten heraus gut spielen, wo auch Qualität da ist. Das heißt, die haben das gut fundiert aufgebaut. Und da hat der ETB leider ein bisschen geschlafen. Aber es heißt ja nicht, dass es in der Zukunft nicht besser laufen könnte. Davon geht man ja aus. Darum machen wir das ja auch alles mit, weil wir den Verein hochbringen wollen. Weil der Verein ja auch mehr als relevant ist, auch gerade in Essen. Der ETB ist der Zweitgrößte in Essen. Es ist ein interessanter Verein und das Umfeld ist gut. Die Gegebenheiten sind super, also es spricht ja alles dafür. Es ist ja alles da, was man haben kann und wenn sozusagen der Rohdiamant geschliffen wird, dann geht es auch weiter nach oben. Und man redet ja jetzt nicht davon, dass man 3. oder 2. oder 1. Liga spielen will, sondern dass man einen in der Regionalliga gefestigten Verein in Essen hat, der repräsentativ ist. Und dass es z.B. nicht so wie bei dem Stadtrivalen Rot-Weiss Essen ist, wo man nichts Gefestigtes hat. Das merkt man jetzt ja in dem Bereich der 3. Liga. Die werden auch wieder runterkommen. Wenn nicht dieses Jahr, dann spätestens nächstes Jahr. Und wenn man beim ETB etwas sportlich Gefestigtes hat, dann ist das ja auch wiederum ein Ausrufezeichen und das ist gut. Und ich denke, dass der Verein auch da hinkommen kann.

Frage 7: Möchtest Du abschließend noch etwas sagen?

Phillip Dörmann: Wir haben eine besondere Aktion am Tag der Eröffnung am 01. Februar speziell für ETB-Mitglieder. Es handelt sich um ein exklusives Eiskammerangebot! Die 10er Karte kostet regulär 280,- €. Beim Eröffnungsangebot sind es 140,- €, und da hauen wir – nur für ETB-Mitglieder! – noch einen Rabatt drauf: Dann liegt die 10er Karte für unsere Eiskammer bei nur 120,- €.

Dadurch, dass mit dem Umbau des Uhlenkrugs alle wieder zusammenkommen, wird das Vereinsleben besser. Die Jugend- und Frauenmannschaften mussten ja die letzten Jahre zum Krausen Bäumchen ausweichen, da es auf dem früheren Aschenplatz nicht mehr ging. So etwas reißt einen Verein schon auseinander. Der neue Kunstrasen ist sehr, sehr schön geworden. Der Gesamteindruck ist jetzt viel freundlicher. Es wird jetzt ja insgesamt etwas gemacht. Ich glaube, es soll auch sogar noch ein Funktionsgebäude gebaut werden. Wie schon gesagt, da passiert sehr, sehr viel. Schön wäre es natürlich, wenn auch die Umkleiden mal geändert werden würden. Neue Umkleidekabinen sollen ja auch in diesem Funktionsgebäude entstehen. Früher nannte man den ETB ja immer den „Lackschuhverein“ und der Uhlenkrug war immer eine Kultstätte, wo die Zuschauer auch hinten auf dem Rasen saßen, um sich die Spiele anzuschauen und sich dabei zu sonnen. Heute ist es viel professioneller bzw. zeitgemäßer. Dies ist eine Aufwertung, die halt immens ist. Und wiederum auch wichtig natürlich, um die Jugendarbeit zu fördern, egal ob Männlein oder Weiblein. Und was immer am besten ist, ist, dass auch die erste Mannschaft und die Vorstandsleute nicht unnahbar sind, damit man das Gefühl kriegt: Alles klar, ich bin in einem Verein, gehöre dazu und kenne die Menschen auch. Und es ist wichtig, dass das jetzt nochmal dazu kommt bzw. weiter integriert wird und dass alles darauf aufgebaut wird. Der Verein wird dadurch auch interessanter. Die Identifizierung mit dem Verein ist nun deutlich größer als vorher, als es noch hieß: „Ich spiele beim ETB und muss irgendwo anders trainieren.“ Und wenn die Jugend die erste Mannschaft sieht, dann ist das immer ein Highlight für die Jugend.

Und der Obi hat uns hier mit der Immobilie sensationell geholfen. Ohne ihn hätten wir die auch nicht. Das darf man auch nicht vergessen. Das ist natürlich auch durch diese ganze Geschichte passiert. Auch, dass wir bei unserer Tombola am 01.02.2025 ein Auto vom Audi Zentrum Essen und Reisegutscheine vom DERPART Gemar Reisebüro haben – das ist auch nur durch das Sponsoring passiert. Es ist immer wieder ein Geben und Nehmen was da entsteht, und das ist halt angenehm. Und man ist sich halt nicht fremd. Und was halt auch das Gute ist: Wenn man dabei ist und etwas aufbaut, dass man einfach normal miteinander reden und dementsprechend auch etwas zusammen erreichen kann. Denn jeder hat das gleiche Ziel. Wenn ich jetzt zu einem größeren Verein – nehmen wir z.B. Rot-Weiss Essen – hingehe, da ist man ja nur eine Nummer. Und das ist in dem Fall beim ETB anders, weil man quasi bei der Basis anfängt, etwas mitzumachen oder auch wenn man jetzt noch einsteigt, ist man trotzdem immer in so einem Kreis drinnen, wie etwa bei dem super Sponsorentreffen bei Interliving Rehmann. Da hatten wir alle unsere Fläche und konnten uns gut unterhalten und austauschen. Und so etwas hat man ja bei RWE, Dortmund oder Bochum nicht. Da ist das halt anders. Da sitzt jeder an so einem Tisch und dann darf man sich eine Präsentation vorne anhören und dann war es das mit dem Abend. Beim ETB ist es halt so, dass sich im Endeffekt jeder kennt, und jeder kann sich grüßen. Keiner ist auf den anderen in irgendeiner Form eifersüchtig und es gibt kein Augenausstechen. Jeder ist hier auf Augenhöhe. Zusammengefasst kann ich sagen: Ich fühle mich wohl beim ETB!

Vielen Dank für das Gespräch und Deine Zeit, Phillip!

Bildunterschrift (von links): Jens Bromba, Carsten Zimmermann, Phillip Dörmann.

Präsentiert von der Physiotherapie und Ergotherapie Phillip Dörmann